Den aktuellen Vereinsspielplan SV Krenkingen finden sie hier
Bild: Die Vorstandschaft vom SV Krenkingen von links:
Manuel Nägele Kassierer, Christof Baschnagel Beisitzer, Wolfgang Häusler Vorstand, Michael Banholzer Beisitzer, Florian Maier Vorstand, Manuel Boll Vorstand Sport und 2. Vorsitzender, Steffen Huber Beisitzer, Yannik Boll Schriftfüherer (ausgeschieden)

SV Krenkingen stellt Weichen für die Zukunft
Bei der Jahreshauptversammlung des SV Krenkingen standen neben den sportlichen Erfolgen vor allem die Neuwahlen der Vorstandschaft, zahlreiche Ehrungen langjähriger Mitglieder sowie der Blick auf die weitere Entwicklung des Vereins im Mittelpunkt. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurden die Vorstandsmitglieder, die sich erneut zur Verfügung stellten, von der Versammlung einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Florian Maier bleibt Vorsitzender, ebenso Wolfgang Häusler in seinem bisherigen Amt als Vorsitzender. Als Beisitzer wurden Matthias Banholzer sowie Christof Baschnagel wiedergewählt. Christof Baschnagel stellte sich allerdings nur noch für ein weiteres Jahr zur Verfügung. Eine Veränderung gibt es beim Amt des Schriftführers. Yannik Boll kandidierte nicht mehr für diese Position. Leider konnte aus der Versammlung kein Nachfolger gefunden werden. Die Wahl des Schriftführers wurde deshalb vertagt. Als Kassenprüfer werden Frank Kaiser und Christian Hug weiterhin für den Verein tätig sein. Die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder nahm Vorstand Wolfgang Häusler vor. Er würdigte die Treue der Mitglieder zum SV Krenkingen und überreichte Urkunden und ein geschenk. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Karin Flum, Franz Albicker, Wolfgang Hilpert und Felix Müller.
Eine besondere Auszeichnung erhielten Josef Genswein, Erich Isele, Erwin Schlegel, Otto Ebi, Markus Jäger und Josef Genswein. Sie wurden für 50-jährige Mitgliedschaft zugleich zum Ehrenmitglied des SV Krenkingen ernannt.
Sportlich kann der SV Krenkingen auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die 1. Mannschaft belegte in der Bezirksliga Hochrhein den dritten Tabellenplatz. Damit hat sich der SV Krenkingen weiter als feste Größe und Dauertitelaspirant im Oberhaus des Fußballbezirks etabliert. Gemeinsam mit den umliegenden Orten Detzeln, Breitenfeld und Aichen sowie dem Spielgemeinschaftspartner SV Untermettingen bildet der Verein eine feste Größe im Oberhaus vom Fußballbezirk Hochrhein, das bis in das Markgräflerland hinein reicht. Noch erfolgreicher verlief die Saison für die 2. Mannschaft. Sie sicherte sich die Meisterschaft in der Kreisliga C und damit den Aufstieg in die Kreisliga B. Sportlicher Leiter Freddy Happle zeigte sich mit den Leistungen beider Mannschaften im Spielbetrieb sehr zufrieden. Er verlas zudem den Bericht des Trainers der 1. Mannschaft, Philipp Brandl der verhindert war.
Brandl zog ebenfalls ein positives Fazit, sprach aber auch von einer gestiegenen Erwartungshaltung im Umfeld des Vereins. Nach mehreren dritten Plätzen in der Bezirksliga waren die Hoffnungen auf den Aufstieg und die Meisterschaft sowie den damit verbundenen Sprung in die Landesliga durchaus vorhanden. Langwierige Verletzungen mehrerer Leistungsträger verhinderten jedoch, dass diese Ambitionen in der vergangenen Runde umgesetzt werden konnten.
Aus der AH-Abteilung berichtete Florian Maier. Aufgrund der rückläufigen Trainingsbeteiligung findet das Training derzeit erst ab einer Mindestzahl von acht Spielern statt. Einen sportlichen Erfolg konnte die AH dennoch feiern, denn im Rahmen der Sportwoche gelang der Mannschaft der Turniersieg.
Auch die Jugendarbeit nimmt beim SV Krenkingen weiterhin einen wichtigen Stellenwert ein. Dabei kommt der Zusammenarbeit mit dem Spielgemeinschaftspartner SV Untermettingen eine große Bedeutung zu. Die Verantwortlichen dankten dem SV Untermettingen ausdrücklich für die große Unterstützung im Jugendbereich.
Vorsitzender Florian Maier sprach allen Jugendtrainern seinen Dank aus. Sie sorgen in den einzelnen Jugendmannschaften für einen reibungslosen Trainings- und Spielbetrieb und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des Vereins. Jugendleiter ist Dominik Heinke.
Kassenwart Manuel Nägele gab der Versammlung einen Überblick über die finanzielle Situation des SV Krenkingen. Im vergangenen Vereinsjahr wurden unter anderem Investitionen in eine Garagenüberdachung getätigt. Zudem konnte ein Darlehen bei der Stadt Waldshut-Tiengen zurückgezahlt werden. Trotz dieser Investitionen steht der Verein finanziell solide da. Der SV Krenkingen ist inzwischen schuldenfrei. Die Versammlung konnte damit auf eine weiterhin stabile finanzielle Grundlage des Vereins blicken.
In einem persönlichen Wort richtete Vorsitzender Florian Maier den Blick auch auf die Zukunft des SV Krenkingen. Er appellierte an die Mitglieder und Freunde des Fußballs in Krenkingen und den umliegenden Einzugsdörfern, sich künftig wieder stärker im Verein einzubringen. Die vielfältigen Aufgaben des Vereins würden derzeit auf zu wenigen Schultern lasten. Deshalb sei es notwendig, die Verantwortung auf eine breitere Basis zu stellen. Maier bat die Anwesenden ausdrücklich darum, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv am Vereinsleben zu beteiligen.
Ein besonderer Dank galt auch den zahlreichen Helfern, die abseits des Spielbetriebs für den Verein tätig sind. Stellvertretend wurden Johannes Schauer als Platzkassierer, Peter Boll für die Rasenpflege und Marius Kaiser als Torwarttrainer genannt.
Aus der Versammlung kam zudem die Anregung, bei verschiedenen Jugendspielen künftig stärker auf eine Einbindung in die Spieltage zu achten. Auch die Kombination von Spielen der ersten und zweiten Mannschaft an einem gemeinsamen Spieltag werde von den Zuschauern gut angenommen.
Die Entlastung der Vorstandschaft übernahm Ortsvorsteher Jonas Müller. Er dankte der Vorstandschaft für die geleistete Arbeit und würdigte insbesondere das ehrenamtliche Engagement der Verantwortlichen. Jonas Müller hob zudem die Bedeutung des SV Krenkingen für den Ort hervor. Der Verein leiste einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Krenkingen und sei durch sein sportliches Engagement zugleich ein Botschafter für den Ort.
Mit dem erfolgreichen Abschneiden der beiden aktiven Mannschaften, der Meisterschaft der zweiten Mannschaft, der weiterhin erfolgreichen Jugendarbeit und einer finanziell soliden Ausgangslage kann der SV Krenkingen zuversichtlich auf die kommende Saison blicken. Gleichzeitig machte die Versammlung deutlich, dass die Zukunft des Vereins nur mit einer breiten Beteiligung vieler Mitglieder und Freunde des SV Krenkingen erfolgreich gestaltet werden kann.

Die Geehrten vom SV Krenkingen: Wolfgang Häusler Vorstand, Franz Albicker 25 Jahre, Erwin Schlegel 50 Jahre, Erich Isele 50 Jahre, Karin Flum 25 Jahre, Florian Maier Vorstand.

Informationsabend zum Steinbruch: Transparenz und Austausch zwischen Krenkingen und Porphyrwerk
Rund 50 Bürgerinnen und Bürger sind am Donnerstagabend der Einladung zu einem Informationsabend über den Betrieb des Porphyrwerks Detzeln in die Gemeindehalle Krenkingen gefolgt. Ortsvorsteher Jonas Müller und die Ortschaftsräte hatten eine professionelle und informative Veranstaltung, die alle Beteiligten an einem Ort zusammen brachte, organisiert. Vertreterinnen und Vertreter des Umweltamtes des Landkreises, des Porphyrwerks, der Stadtverwaltung sowie der Ortschaftsverwaltung informierten über den aktuellen Betrieb, Sprengungen, Erschütterungsmessungen, Staubentwicklung und die weitere Entwicklung des Steinbruchs. Bereits eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung hatten die Krenkinger Landfrauen im Foyer Kaffee und Kuchen angeboten. Gleichzeitig konnten sich die Besucher an ausgestellten Plänen und Informationstafeln über den Steinbruch und dessen Betrieb informieren. Oberbürgermeister Martin Gruner begrüßte die Anwesenden und gab zunächst einen Überblick über die Themen des Abends. Anlass für die Veranstaltung ist insbesondere die unmittelbare Nachbarschaft des Ortsteils Krenkingen zum Porphyrwerk in Detzeln. Zwischen dem Betreiber, der Firma Eberhard, und der Ortschaft Krenkingen habe sich in den vergangenen Jahren ein Verhältnis entwickelt, das auf Transparenz und gegenseitigem Informationsaustausch setze. Ziel sei es, ein verträgliches Nebeneinander von Steinbruchbetrieb und Wohnbevölkerung zu ermöglichen. Wir wollen an diesem Abend miteinander und nicht übereinander reden, betonte Oberbürgermeister Gruner.
Moderiert wurde die Veranstaltung von der Citymanagerin der Stadt Waldshut-Tiengen, Monika Studinger, und Verena Pichler. Mit Christiane Silberzahn und Lucia Scharpf, Amtsleiterin des Umweltamtes, waren auch Vertreterinnen der zuständigen Aufsichtsbehörde des Landratsamtes vor Ort. Lucia Scharpf erläuterte, dass das Ziel sein muss, dass die Bürger von Krenkingen und das Porphyrwerk miteinander existieren können. Ein wesentlicher Schwerpunkt des Abends waren die Erschütterungen, die durch Sprengungen im Steinbruch entstehen. Nach Angaben des Umweltamtes werden seit 2018 regelmäßig entsprechende Messungen durchgeführt. Die bisherigen Ergebnisse hätten keine Werte ergeben, aufgrund derer sich die Bürgerinnen und Bürger von Krenkingen Sorgen hinsichtlich möglicher Gebäudeschäden machen müssten. Die bisher durchgeführten Messungen werden derzeit nicht weitergeführt. Für die Beurteilung der Erschütterungen bei Sprengungen werde die einschlägige DIN-Norm für Erschütterungen im Bauwesen herangezogen. Gesetzliche Grenzwerte für diese spezielle Art von Erschütterungen gebe es nach den Erläuterungen des Umweltamtes nicht.
Christiane Silberzahn erklärte, dass nach den derzeit angewandten Verfahren keine schädlichen Einwirkungen auf Gebäude zu erwarten seien. Der letzte Erweiterungsantrag des Betreibers aus dem Jahr 2011 einschließlich des damaligen Sprenggutachtens sei weiterhin maßgeblich. Ausführlich stellte Stefan Gräßle von der 3D-Soil GmbH die Ergebnisse der durchgeführten Erschütterungsmessungen vor. Anhand von Präsentationsfolien erläuterte er den Ablauf einer Sprengung sowie die dabei entstehenden und gemessenen Schwingungen. Die Messungen wurden im Zeitraum von März bis September 2026 an drei Gebäuden in Krenkingen durchgeführt. Dabei wurden Messgeräte sowohl an den Fundamenten als auch in verschiedenen Geschossen der Gebäude angebracht. Nach den von Gräßle vorgestellten Messergebnissen lagen die gemessenen Schwinggeschwindigkeiten bei etwa 30 Prozent der nach der herangezogenen DIN-Norm zulässigen Werte. Auch die persönliche Wahrnehmung der Sprengungen durch Einwohnerinnen und Einwohner wurde im Rahmen der Untersuchung abgefragt. Dabei habe sich ein unterschiedliches beziehungsweise ambivalentes Bild ergeben: Die Wahrnehmung der Erschütterungen wurde von den Befragten unterschiedlich beschrieben. Im Zusammenhang mit den Sprengungen wurde auch die zulässige Sprengstoffmenge angesprochen. Nach den Angaben bei der Veranstaltung beträgt die vorgeschriebene Höchstmenge 68 Kilogramm je Sprengung. Diese Menge sei nach den vorliegenden Angaben bislang lediglich einmal überschritten worden. Gräßle erläuterte zudem, dass eine geringere Sprengstoffmenge nicht zwangsläufig zu geringeren Erschütterungen führe. Unter bestimmten Bedingungen könne eine ungünstige Sprengung mit zu wenig Sprengstoff sogar stärkere Erschütterungen verursachen. Einen Überblick über die betrieblichen Abläufe gab Torsten Stockmann, Geschäftsführer des Porphyrwerks. „Ich versuche alles in meiner Macht Stehende zu unternehmen, dass wir ein friedliches Miteinander von Bürgern und den Interessen des Porphyrwerkes finden“, erklärte Stockmann. Der Betrieb beschäftige derzeit neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt im Werk in Vollzeit. Darüber hinaus seien zahlreiche weitere Arbeitsplätze in der Region mittelbar mit den Produkten und Leistungen des Steinbruchs verbunden. Stockmann betonte, dass bei auftretenden Problemen stets versucht werden müsse, einen Ausgleich zwischen den Interessen des Betriebes und den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu finden. Das Unternehmen sei außerdem bereit, in technische und organisatorische Maßnahmen zu investieren, wenn dadurch die Betriebsabläufe für die Anwohner verträglicher gestaltet werden könnten.
Für die Jahre 2025 und 2026 berichtete Stockmann von einem Rückgang des Absatzes auf dem deutschen Markt. Dieser sei teilweise durch eine stärkere Nachfrage aus der Schweiz ausgeglichen worden. Aktuell werde Material unter anderem für den Ausbau der Hochrheinbahn sowie für Autobahnbaumaßnahmen in der Region benötigt.
In der anschließenden Bürgerfragerunde, die ebenfalls von Monika Studinger und Verena Pichler moderiert wurde, standen neben den Erschütterungen auch Fragen zur Staubbelastung im Mittelpunkt. Eine Bürgerfrage beschäftigte sich insbesondere mit den Steinstaubemissionen. Vertreterinnen des Landratsamtes erläuterten die bestehenden Maßnahmen. Am Brecher sei eine Staubabsauganlage installiert. Die mobile Brechanlage am Steinlager werde durch einen Subunternehmer betrieben. Dieser sei inzwischen nochmals ausdrücklich auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Beregnung beim Brechvorgang hingewiesen worden.
Insbesondere im Jahr 2026 hätten die längeren Trockenperioden zu erhöhten Problemen mit Staub geführt. Die Auswirkungen der trockenen Witterung seien damit auch im Umfeld des Steinbruchbetriebs stärker wahrgenommen worden.
Weitere Fragen der Bürgerinnen und Bürger betrafen die Anwendung der DIN-Normen, die Durchführung der Messungen sowie mögliche Schäden an Gebäuden.
Stefan Gräßle erläuterte dabei unter anderem, dass sich die Reaktion von Gebäuden auf Erschütterungen abhängig von Bauart und Konstruktion unterscheiden könne. Nach seinen Ausführungen könnten ältere Gebäude hinsichtlich bestimmter Erschütterungseinwirkungen durchaus robuster reagieren als neuere Gebäude.
Auch spezielle Messungen sowie die Frage nach möglichen Gebäudeschäden wurden angesprochen. Die Vertreter des Umweltamtes und des Messunternehmens beantworteten die Fragen der Besucher und erläuterten die Vorgehensweise bei der Bewertung der Messergebnisse.
Eine weitere Frage bezog sich auf die genehmigte Abbautiefe des Steinbruchs. Torsten Stockmann erläuterte, dass der tiefste Abbaupunkt im Bereich der aktuellen Erweiterung bei 330 Metern über Normalnull (m ü. NN) genehmigt sei. Im östlichen Teil des Steinbruchs liege die genehmigte Abbautiefe bei 340 m ü. NN.
Nach dem offiziellen Informationsteil bestand für die Besucher die Möglichkeit, bei heißen Würsten, Getränken und weiteren Informationsständen im Foyer mit den Vertreterinnen und Vertretern der Behörden, des Porphyrwerks sowie der Stadt- und Ortschaftsverwaltung ins Gespräch zu kommen.
Der Informationsabend machte deutlich, dass die unmittelbare Nachbarschaft zwischen dem Steinbruchbetrieb und dem Ortsteil Krenkingen weiterhin einen regelmäßigen Informations- und Gesprächsbedarf mit sich bringt. Gleichzeitig soll der seit mehreren Jahren gepflegte Austausch zwischen Betreiber, Behörden, Stadt und Bürgerschaft dazu beitragen, mögliche Probleme frühzeitig anzusprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Bild von links: Stefan Gräßle 3D-Soil GmbH, Torsten Stockmann Fa. Eberhard Porphyrwerk Geschäftsführer, Christiane Silberzahn Umweltamt LRA, Lucia Scharpf Amtsleiterin Umweltamt, Jonas Müller Ortsvorsteher Krenkingen, OB Martin Gruner.


Bitte die Erntegaben bis Samstag 3.10.2026 um 14:00 Uhr zur >Kirche bringen.

Einen abwechslungsreichen und rundum gelungenen Tagesausflug erlebten die Landfrauen aus Krenkingen bei spätsommerlichem Wetter. Das Organisationsteam hatte ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt, das für jeden Geschmack das Passende bot und die Gruppe in den Hochschwarzwald führte.



Film: Fam. Jacoby
https://www.krenkingen.de/images/videos/Wolf-in-Hagnau.mp4
Einen Plan aller ausgewiesenen Schutzgebiete auf der Gemarkung Krenkingen finden sie
Ausgewiesen sind unter anderem, Feldgehölze und -hecken
Gehölze und Steinriegel, Magerrasenflächen Waldgebiete









